KPMG verzeichnet weltweit starkes Umsatzwachstum, bleibt dennoch vorerst viertstärkste Kraft

Nachdem PwC, EY und Deloitte bereits vor wenigen Monaten ihre Umsätze für das letzte Geschäftsjahr bekannt gegeben haben, zieht KPMG nun nach: KPMG International vermeldet für das am 30. September 2021 endende Geschäftsjahr (GJ21) einen aggregierten Jahresumsatz von US$ 32,13 Milliarden. Dies entspricht einem Anstieg des Umsatzes in US-Dollar um 10 % gegenüber dem vorigen Geschäftsjahr. KPMG führt dieses Ergebnis auf umfassende Investitionen und eine Fokussierung des Dienstleistungsportfolios zurück. Mit den vorgelegten Zahlen bleibt KPMG im Quervergleich zu den Big Four-Mitbewerbern auf Platz vier.

Bill Thomas, Global Chairman & CEO von KPMG International, kommentiert die Zahlen: „Ich bin unseren talentierten Teams dankbar, die unter schwierigen Umständen unermüdlich gearbeitet haben, um sicherzustellen, dass wir die sich schnell verändernden Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen. Wir haben uns in erster Linie darauf konzentriert, die Qualität zu verbessern und Vertrauen aufzubauen. Wir haben auch mit unserem führenden Ökosystem an Partnern daran gearbeitet, die organisatorische und technologische Transformation zu begleiten.“

Wie schon bei den anderen Big Four ist Advisory, also die klassische Unternehmensberatung, auch bei KPMG der Wachstumstreiber gewesen: Während die Prüfung um 4 % und der Steuerberatungsbereich um 8 % wachsen konnten, schob die Advisory-Einheit mit satten 17 % Wachstum das Gesamtergebnis an. Das Beratungssegment erzielte im Geschäftsjahr 2021 über alle KPMG-Gesellschaften weltweit einen Gesamtumsatz von US$ 13,65 Milliarden. Das Wachstum wurde zu einem großen Teil durch den Erfolg der Transaktions- und Deal Advisory-Services sowie durch die Nachfrage nach innovativen Technologien und Lösungen rund um Cybersecurity angetrieben. Einen weiteren Beitrag zum Umsatzwachstum von Advisory leistete das Angebot an Digital- und Business-Transformationen sowie rund um „KPMG Regulatory Driven Transformation“.

Digitalisierungsinitiative und Mitarbeiterwachstum

KPMG befindet sich im dritten Jahr seines 5-Milliarden-Dollar-Investitionsplans, der die KPMG-interne Digitalisierung vorantreiben und sich dabei auf purpose-driven Technology, Menschen und Innovation konzentrieren soll. KPMG beschäftigte im Geschäftsjahr 2021 weltweit mehr als 236.000 Mitarbeitende und konnte damit seine Position als führender Arbeitgeber sichern.

Die Big Four haben somit im vergangenen Geschäftsjahr ihre weltweite Rangfolge zementiert: Deloitte bleibt mit gut US$ 50 Milliarden Umsatz Spitzenreiter und zugleich größte Professional Services Firm der Welt, gefolgt von PwC mit rund US$ 45 Milliarden Umsatz. EY verwaltet mit rund US$ 40 Milliarden Umsatz noch immer einen komfortablen Vorsprung gegenüber KPMG, die somit die Nummer vier der Big Four bleibt.


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