EY-Spaltung: Es kommt zum Schwur

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY läutet die nächste Phase ein und konkretisiert den Fahrplan zu einer möglichen Trennung der Geschäftsbereiche. Das Unternehmen plant, die Partnerinnen und Partner ab Ende 2022 über die mögliche Spaltung abstimmen zu lassen. Ein Ergebnis werde somit Anfang 2023 vorliegen.

EY-Parthenon gewinnt Restructuring Head Germany von Deloitte

EY-Parthenon, die weltweit agierende Strategieberatung von Ernst & Young, gab bekannt, dass Andreas Warner seit Juli als Partner die Restrukturierungsberatung verstärkt. Warner kommt von Deloitte, wo er zuletzt das Restrukturierungs-Team in Deutschland sowie das Thema Value Creation in der europäischen Region verantwortete. Bei EY-Parthenon ist er Mitglied des Leadership-Teams für die Region Westeuropa und dem Standort München zugeordnet.

Trennung von Prüfungs- und Beratungsgeschäft: US-Verantwortliche nimmt nach Konflikt mit EY-Weltchef den Hut

Vor wenigen Tagen wurden durch einen australischen Investigativjournalisten und durch Financial Times Pläne enthüllt, wonach EY derzeit die Abspaltung von Wirtschaftsprüfung und Consulting durchspielt. Wie schwer es fallen wird, in diesem Zusammenhang alle Interessen der Partnerschaft auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, zeigt ein aktuelles Beispiel: Ein Konflikt auf höchster Ebene hat zur Folge, dass US-Chefin Kelly Grier das Unternehmen verlassen wird.

Horváth arbeitet an US-Expansion und ernennt neuen President

Nachdem es zuletzt auf der CEO-Position von Horváth in den USA einen Sesselwechsel gegeben hatte, verkündete Horváth nun die Rekrutierung von Finance-Experten Tony Klimas, der von EY kommt.  Als neuer Partner und President unterstützt Klimas ab dem 1. Mai den Ausbau der amerikanischen Dependance. Neben Atlanta als wichtigem Wirtschaftsstandort soll die Präsenz von Horváth an der Ostküste, insbesondere im Großraum New York ausgebaut werden.