Berger, BCG, … – fast alle großen Beratungen in Deutschland wachsen und bescheren dem Markt Höhenflug

Die nächste Schwelle ist geknackt: Wie der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) in einer jüngst veröffentlichten Studie vermeldet, konnten die deutschen Unternehmensberatungen erstmals mehr als 30 Milliarden Euro umsetzen. Mit einem Wachstum in Höhe von 8,5 Prozent erzielten Consultants in Deutschland 2017 einen Gesamtumsatz von rund 31,5 Milliarden Euro. Auch für das laufende Jahr rechnen die Berater laut BDU-Umfrage mit einem Wachstum in ähnlicher Größenordnung – getrieben durch die große Nachfrage rund um die Digitalisierung (93 Prozent sehen dies als Wachstumstreiber).

Roland Berger und BCG mit klaren Wachstumsimpulsen

Dass es sich bei diesen Zahlen nicht nur um theoretische Ergebnisse einer Marktstudie handelt, sondern seitens der Unternehmensberatungen aktiv gelebte Realität ist, untermauern offizielle Ankündigungen, die zuletzt zu vernehmen waren. BCG gibt zu Protokoll, dass das Geschäft in Deutschland zu bester Zufriedenheit brummt. In Deutschland und Österreich erzielte man 2017 zweistellige Wachstumsraten, was den Umsatz betrifft. Dies konnte realisiert werden, da man in dieser Region 500 neue Mitarbeiter eingestellt hat. Für 2018 plant BCG mit Einstellungen in gleicher Größenordnung.

Und auch das größte Strategieberatungshaus mit europäischen Wurzeln, Roland Berger, wächst nach einigen Jahren der Stagnation wieder. Im Gespräch mit der F.A.Z. nennt Deutschlandchef Schaible ein personelles Wachstumsziel in Höhe von 180 bis 200 neuen Mitarbeitern. Weltweit wolle Berger um rund 500 bis 600 Mitarbeiter wachsen.

„Auch dieses Jahr erwarten wir wieder ein außerordentlich gutes Jahr.“
Stefan Schaible, Deutschlandchef von Roland Berger

In beiden Fällen, bei BCG und Roland Berger, ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Unternehmensberatungen typischerweise eine durchschnittliche Fluktuationsrate zwischen 10 und 20 Prozent aufweisen. Die oben aufgeführten Einstellungen werden somit zum einen nötig sein, die Abgänge zu kompensieren. Etwa die Hälfte der Neueinstellungen bei beiden Firmen wird jedoch zu substanziellem Wachstum führen.

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