Ein ehemaliger Roland-Berger-Partner an der Spitze von A.T. Kearney: Dr. Martin Eisenhut (52), der erst im Jahr 2015 von Roland Berger gekommen war, wird Ende des Jahres neuer Managing Director bei A.T. Kearney und verantwortet künftig als Leiter der Region Central Europe die Geschäfte in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Damit vollzieht die Top-Strategieberatung einen turnusmäßigen Wechsel an ihrer Spitze: Dr. Eisenhut folgt auf Dr. Martin Sonnenschein, der in den vergangenen Jahren das Wachstum und die „Vision 2020“ vorangetrieben hat – wonach A.T. Kearney sich bis zum Jahr 2020 verdoppeln und zur weltweiten Nummer Drei im Strategieberatungsmarkt entwickeln wolle.

Die Berufung Eisenhuts an die Spitze ist aufgrund der äußerst kurzen Unternehmenszugehörigkeit dennoch eine Überraschung. Innerhalb kürzester Zeit hat er es scheinbar verstanden, seine exzellenten Kontakte im Maschinen- und Anlagenbau in die erfolgreiche  Entwicklung von Kearneys Practice „Industrial Goods & Services“ umzumünzen. Außerdem wichtig: „Er hat es aufgrund seiner Persönlichkeit geschafft, schon in sehr kurzer Zeit eine breite Akzeptanz in unserer Partnerschaft zu erzielen“, so zitiert das Handelsblatt Johan Aurik, den globalen CEO von A.T. Kearney.

Nach seiner Promotion stieg Martin Eisenhut im Jahr 1996 bei Roland Berger ein, wo er sich bis 2001 zum Associate Partner entwickelte. Nach Stationen bei Deloitte Consulting, wo er 2003 zum Managing Partner wurde,  und Oliver Wyman kehrte er im Jahr 2008 zu Roland Berger zurück und wurde dort Global Head des Competence Centers Engineered Products & High Tech.

Foto: A.T. Kearney