Schweizer Beratungsmarkt: Wachstum trotz Währungsproblematik

Mit einer Umsatzsteigerung um rund vier Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr konnten die Beratungsunternehmen in der Schweiz weiter wachsen. Insbesondere die größeren Firmen mit mindestens 50 Mitarbeitern legten überdurchschnittlich zu und verweisen auf etwa zehn Prozentpunkte Umsatzwachstum. Der Beratungsmarkt in der Schweiz umfasste laut Branchenverband ASCO im  Jahr 2014 ein Gesamtumsatzvolumen von 1,5 Milliarden Franken.

Entkoppelung des Franken auch für Beratungshäuser eine Herausforderung

Auch für das Jahr 2015 erwarten die meisten Schweizer Firmen eine moderate bis gute Entwicklung der Umsätze. Die größeren ASCO-Mitglieder schätzen ihr Wachstum im laufenden Jahr auf gut 6 bis 10%. Angesichts der Tatsache, dass die Entkoppelung der Schweizerischen Nationalbank vom Euro-Mindestkurs bereits heute zu einer Verschärfung des Preisdrucks führt, sind die Prognosen somit optimistisch. Der scheidende Verbandspräsident Marcel Nickler (BearingPoint) verweist in diesem Zusammenhang auf die Bemühungen der Kunden, einen Teil der währungsbedingten Nachteile durch Preisverhandlungen auf der Kostenseite auszugleichen. Während 2014 vor allen Dingen regulatorische Themen, Fusionen und Social Media im Fokus standen, werden in diesem Jahr vermutlich Restrukturierungs- und Kostenmanagementthemen stark akzentuiert sein.

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