Ohne Schnurrbart ist ein Mann nicht richtig angezogen. – Salvador Dalí

Ob ein Mann einen Bart trägt oder nicht, ist Teil des persönlichen Stils und Ausdruck der Persönlichkeit. Gegebenenfalls ist der omnipräsente Dreitagebart auch nur das Resultat kräftigen Haarwuchses und mangelnder Zeit für die tägliche Rasur. Ich höre Sie fragen: Was hat eine Diskussion zum Thema Männerbart in einem Karriereportal für Unternehmensberater zu suchen?

Hier möchte ich mit einer Gegenfrage antworten: Wie viele DAX-Vorstände mit Bart kennen Sie? Sicher, Dieter Zetsche hat mit seinem markanten Oberlippenbart eine eigene Marke gesetzt. Ansonsten wird man jedoch in der überwältigenden Zahl der Fälle in glatt rasierte Gesichter schauen. Es gab Zeiten, zu denen das männliche Gesicht auch auf höchster Hierarchieebene stärker behaart war – aktuell jedoch entspricht dies offenbar nicht der gängigen Mode. Der Bart an sich wird in der heutigen Geschäftswelt scheinbar nicht mit den Attributen in Verbindung gebracht, die für Erfolg stehen. Ein glattes Gesicht hingegen steht für Dynamik und eine markante Persönlichkeit.

Grow or go?

Auch in diesem Kontext lohnt die Frage: Grow or go?

Bei dem Blick in Hochglanzmagazine oder nach Berlin, London und andere Metropolen dieser Welt finden sich jedoch immer häufiger Männer in Business-Anzügen, die sich ganz dem Vollbart verschrieben haben. Der Vollbart kann hier als klares Statement verstanden werden – „ich trage zwar Anzug und lebe in einer corporate world, bin aber ansonsten unangepasst und trendbewusst“.

Kann ein Bart für Unternehmensberater zur Karrierebremse werden? Gilt ein gepflegter Oberlippenbart noch eher als kultiviert und ist daher beispielsweise einem Vollbart vorzuziehen? Haben Sie persönlich zu diesem Thema positive oder negative Erfahrungen gesammelt? Diskutieren Sie über die Kommentarfunktion dieser Seite, auf unserer Facebook-Seite oder in unserem Xing-Netzwerk!