„Less paper, more pepper“ – wider die Folienschlacht!

Volkswagen hat neue Vorgaben erlassen, die auch für die im Konzern tätigen Unternehmensberatungen von erheblicher Bedeutung sein werden: Wie das Wirtschaftsmagazin Bilanz in seiner am 27. März erscheinenden Ausgabe mitteilt, dürfen Vorlagen für den Vorstand nur noch höchstens drei Seiten umfassen, müssen durchgeschrieben sein und sollten „vorzugsweise Arial 12“ als Schriftgröße aufweisen. Grafiken sollen nur im maximal 20-seitigen Anhang aufgeführt sein und dürfen keine „für die Entscheidungsfindung notwendigen Informationen enthalten“.

Das Generalsekretariat von Konzernchef Martin Winterkorn wird mit den Worten zitiert: „Less paper, more pepper“. Der immer montags tagende Vorstand wolle in der Zukunft immer bis spätestens Donnerstag Vorlagen für eine Entscheidungsfindung „in Papierform“ vorgelegt bekommen. Auf diese Weise wolle man effizienter zu besseren Entscheidungen kommen.

Gehen auf diese Weise – shortcut – wichtige Zusammenhänge verloren oder gibt Volkswagen mit diesen neuen Verordnungen den Takt für effizientes Arbeiten in einer informationsüberfluteten Welt vor? Consultants werden am Beispiel VW sicherlich schon praktizieren können, was weitere Firmen zukünftig von ihnen verlangen werden.

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