Camunda und Horváth treiben mit strategischer Partnerschaft KI-gestützte Prozessorchestrierung voran

Die Managementberatung Horváth und der Softwareanbieter Camunda bündeln ihre Kompetenzen, um Unternehmen in Europa bei der Skalierung KI-gestützter Prozessautomatisierung ganzheitlich zu begleiten. Gemeinsam verbinden sie strategische Transformationskompetenz mit technologischer Umsetzung und schaffen damit die Voraussetzung, Automatisierungsinitiativen durchgängig von der Konzeption bis in den produktiven Betrieb zu führen.

Mit der Zusammenarbeit adressieren die beiden Parteien zentrale Herausforderungen vieler Unternehmen – von silohaften Digitalisierungsansätzen bis hin zur fehlenden End-to-End-Ausrichtung von Prozessen, die eine wirksame und skalierbare Automatisierung bislang ausbremsen.

Während Horváth die Partnerschaft durch tiefe Branchenkenntnisse und langjährige Expertise in unterschiedlichsten Transformationsprojekten stärkt, liefert Camunda die Plattform als technologische Basis für transparente und skalierbare End-to-End-Prozesse. Viele Unternehmen investieren derzeit stark in KI, erzielen jedoch nur begrenzte operative Wirkung, da Prozesse häufig nicht ganzheitlich gedacht und gesteuert werden. Genau hier setzen die Partner an – mit einem Ansatz, der Strategie, Prozesse und Technologie konsequent miteinander verzahnt und so die Grundlage für eine wirksame Skalierung schafft.

Helmut Ahr © Horváth

„Vielen Unternehmen fällt es schwer, die Schwelle von einzelnen Pilotanwendungen hin zu einer skalierten, orchestrierten KI-Integration in die Kernprozesse zu überwinden“, erklärt Helmut Ahr, Vorstandssprecher der Horváth AG. „Die Ursachen liegen dabei meist nicht in der Technologie, sondern in fehlender End-to-End-Prozesssicht und einer unzureichenden und inkonsequenten organisatorischen Verankerung. Die Camunda-Plattform bildet die optimale Grundlage, um KI systematisch zu integrieren und wirksam zu skalieren. Und wir von Horváth liefern das für die Umsetzung nötige Performance-Management- und Transformation-Know-how sowie die erwiesene Implementierungsstärke – für messbare Ergebnisse.“

Im Mittelpunkt des gemeinsamen Leistungsangebots steht die intelligente Automatisierung von Prozessen: Abläufe werden analysiert, fachlich modelliert und auf Basis der technologischen Plattform umgesetzt. KI-gestützte Entscheidungslogiken werden gezielt integriert, Prozesse in bestehende Systemlandschaften eingebettet und ihre Wirkung über klar definierte Kennzahlen gesteuert. Ziel ist es, KI-Automatisierung nicht nur zu implementieren, sondern als steuerbare und skalierbare Fähigkeit im Unternehmen zu verankern.

Jakob Freund © Camunda

Auch aus Sicht von Camunda ist die Partnerschaft ein bedeutender nächster Schritt: „Prozessorchestrierung entfaltet ihren vollen Wert nur, wenn Workflows von Anfang an End-to-End gedacht und strategisch sauber aufgesetzt sind“, sagt Jakob Freund, CEO von Camunda. „Genau hier ergänzt Horváth unsere technologische Stärke: Durch die Verbindung von strategischer Perspektive, Transformationskompetenz und technischer Umsetzung stellen wir sicher, dass Prozesse nicht nur modelliert, sondern im Unternehmen wirksam gesteuert und nachhaltig verankert werden.“

Der Zeitpunkt der Zusammenarbeit ist bewusst gewählt: Laut der Horváth CIO-Studie 2025 nennen 43 Prozent der IT-Entscheider Prozessautomatisierung als wichtigste Maßnahme zur Kostenoptimierung. Gleichzeitig wird Automatisierung branchenübergreifend als zentraler Hebel im Umgang mit dem Fachkräftemangel gesehen – etwa im Finanzsektor, wo 70 Prozent der Institute entsprechende Initiativen priorisieren. Mit steigenden Investitionen wächst damit der Druck, messbare Ergebnisse zu erzielen und wirksam in den operativen Betrieb zu überführen. Vor diesem Hintergrund baut Horváth seine ganzheitliche Transformationsbegleitung gezielt aus, um Unternehmen von der Zieldefinition bis zur Umsetzung durchgängig zu unterstützen.

Die Partnerschaft mit Camunda ist ein zentraler Baustein dieser Ausrichtung und ein entscheidender Schritt, um KI-gestützte Automatisierung in der Praxis wirksam und nachhaltig zu skalieren. Erste gemeinsame Kundenprojekte, unter anderem in der Versicherungs- und Bankenbranche, sind bereits in Vorbereitung.

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