Bain & Company expandiert mit Einkaufsberatung Proxima nach Deutschland

Proxima, ein weltweit führendes Beratungsunternehmen für Einkaufsoptimierung und Supply-Chain-Management (SCM), gibt offiziell seinen Markteintritt in Deutschland bekannt. Mit dem Düsseldorfer Büro etabliert Proxima, mit Hauptsitz in London, eine Präsenz in Deutschland. Seit 2022 zugehörig zu Bain & Company will sich Proxima mit dem Start im DACH-Markt langfristig so noch stärker in Europa positionieren.

René Petri © Proxima

Branchenkenner René Petri leitet das deutsche Büro

Mit Deutschland als größte Volkswirtschaft der EU und Standort von vielen internationalen Unternehmen sieht Proxima großes Wachstumspotenzial. Die DACH-Expansion leitet Senior Vice President René Petri, der die Branche seit mehr als 25 Jahren kennt. Er sieht die Eröffnung des neuen Büros als entscheidenden Schritt für eine noch gezieltere Kundenbetreuung: „Proxima war schon immer in Europa präsent und hat dank der Betreuung durch unser UK-Team große Erfolge gefeiert. Uns ist wichtig, die Sprache unserer Kunden zu sprechen – sowohl auf Augenhöhe zwischen Fachbereichen wie Einkauf oder Finanzen als auch in der Landessprache.“

Für Edward Winterschladen, Executive Vice President Europe bei Proxima, bringt das Unternehmen globales Know-how mit, kombiniert mit lokaler Expertise: „Unsere Präsenz – nun auch physisch – in der DACH-Region weiter auszubauen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die erste Anlaufstelle für Einkaufsoptimierung und Supply-Chain-Management weltweit zu werden. Dafür setzen wir auf Experten vor Ort, damit unsere Kunden nicht nur die beste Expertise erhalten, die der Markt zu bieten hat, sondern auch auf mutige Ideen setzen können, die zu nachhaltigen Ergebnissen führen.“

Eine bekannte Größe in Europa

In einer Zeit, in der die Geopolitik, Inflation, ESG-Richtlinien und Digitalisierung die Einkaufs- und SCM-Branche vor zunehmend komplexere Herausforderungen stellen, unterstützt Proxima seine Kunden dabei, eben diese zu meistern. Die Arbeit mit europäischen Kunden ist für Proxima dabei nicht neu, wie Ed Winterschladen bekräftigt: Wir haben in den letzten 18 Monaten mit den Kollegen von Bain & Company an gemeinsamen Projekten in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, den nordischen Ländern und der Schweiz gearbeitet. Wir fangen nicht bei null an, sondern verankern uns vielmehr in Europa.“


Für den europäischen Markt wird das Hauptaugenmerk für den indirekten Einkauf unter anderem auf der Automobilindustrie, Finanzdienstleistungen, Private Equity, Konsumgüter und dem Einzelhandel liegen. Mit Blick auf den direkten Einkauf unterstützt Proxima Kunden beispielsweise bei der Kostenoptimierung von Drittanbieterkosten. Darüber hinaus berät das Unternehmen unter anderem in puncto Einkaufsprozesse, Digitalisierung, Risikomanagement und -minimierung.

René Petri weiß um die Bedeutung der Kundennähe: „Dank des Standortes in Düsseldorf sind wir näher an unseren Kunden und können so die spezifischen Anforderungen des DACH-Marktes branchenübergreifend und in Zusammenarbeit mit unseren Bain-Kollegen bedienen. Dabei geht es nicht nur darum, das bewährte Erfolgsmodell von Proxima anzuwenden, sondern dessen globale Präsenz gezielt auszubauen. Wir wollen neue Märkte mit einem klaren Bedarf an unseren Dienstleistungen erschließen.“

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