Deloitte bleibt auch 2019 größte Professional Services Firm der Welt

Deloitte und PwC bleiben bei ihrem strammen Wachstumskurs und sind im vergangenen Jahr so erfolgreich, dass sie erneut Rekordergebnisse einfahren. Deloitte vermag es dabei, den Vorsprung der vergangenen Jahre weiter auszubauen. Um genau zu sein: Deloitte verdoppelt sogar den Vorsprung zum zweitgrößten Wettbewerber PwC von $ 1,9 Milliarden auf $ 3,8 Milliarden.

Während Deloitte weltweit im Vorjahresvergleich um 11,8% wuchs und für 2019 einen Gesamtumsatz in Höhe von $ 46,2 Milliarden ausweist, konnte PwC „nur“ um 7% wachsen und landete damit auf $ 42,4 Milliarden.

Der globale CEO von Deloitte, Punit Renjen, kommentiert die Entwicklung wie folgt:

„Our FY 2019 results are a validation of Deloitte’s strategy to deliver high-quality, globally consistent service to our clients while continuing to serve the public interest and working to restore trust in capital markets. We evolved and innovated our offerings to address current and emerging client needs, and we increased our investments in learning and development to build a workforce with deep knowledge, capabilities, and leading-edge insights.“

Punit Renjen, CEO Deloitte

In beiden Firmen war der Beratungsbereich stärkster Treiber des Gesamtwachstums: Bei Deloitte konnte das Consulting um 13,3%, bei PwC um 10,4% wachsen. Interessant ist die Tatsache, dass die regionale Entwicklung beider Firmen unterschiedlich ausfällt. Während Deloitte insbesondere in Amerika wuchs (9,5%) und in der EMEA-Region nur vergleichsweise schwache Zuwächse erzielte (3,4%), stellt sich die Situation für PwC komplementär dar. Die stärkste Wachstumsregion bei PwC war mit 10,2% Zuwachs Europa, während die Region Amerika mit nur 5,4% das schwächste Wachstum erzielte.

Das Wachstum beider Häuser wurde wiederum über die Anzahl der Köpfe erzielt: Die Anzahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei Deloitte kletterte auf 312.028 (+9%), während PwC auf 276.005 Personen (+10%) wuchs.

Der Dritte im Bunde der Big Four, EY, konnte zwar auch Rekordumsätze in Höhe von $ 36,4 Milliarden vermelden, dies entspricht jedoch einem Anstieg von „nur“ 4,6% im Vorjahresvergleich (2018: $ 34,8 Mrd.). EY verliert somit den Anschluss an die Spitzengruppe.

“As I begin my first year as the new EY Global Chairman and CEO, we will be launching the next phase of our strategy to make even greater use of our biggest strengths: EY people, client-centric approach, use of technology and global footprint. I am looking forward to working with the immensely talented and diverse EY people to deliver this strategy.”

Carmine Di Sibio, EY Global Chairman and CEO

Wiederum erst im Dezember wird KPMG die Jahresergebnisse präsentieren. Nachdem das Unternehmen 2018 einen Gesamtumsatz in Höhe von $ 28,96 Milliarden vermeldet hatte, ist nun jedoch nicht davon auszugehen, dass sich am Ranking der Big Four etwas ändern wird. Weltweit bleibt es dabei, dass Deloitte derzeit unangefochten an erster Stelle steht, PwC auf dem zweiten, EY auf dem dritten Platz folgen und KPMG leicht abgeschlagen auf dem undankbaren vierten Platz positioniert sein wird.

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