Wie die New York Times berichtet, ist Dominic Barton erneut zum globalen CEO von McKinsey ernannt worden. Die nun folgende Amtszeit von drei Jahren wird zugleich die letzte für Barton sein – er wurde nach seiner ersten Wahl bereits zweifach in der Funktion des Managing Directors bestätigt und kann somit nicht erneut kandidieren.

Dominic Barton, MD, McKinsey

Dominic Barton, Managing Director, McKinsey
© McKinsey

Nach nur einem Wahlgang ging er aus der Abstimmung der globalen Partnerschaft hervor, was zugleich einen deutlichen Vertrauensbeweis und eine Honorierung für die erfolgreiche Amtsführung der vergangenen Jahre darstellt. Ihm wird zugeschrieben, die Edel-Berater am Markt wieder mit tadellosem Ruf zu positionieren, nachdem Ex-McKinsey-CEO Gupta wegen Insiderhandels offiziell verurteilt wurde und damit dem Ansehen der Berater einen massiven Schlag versetzt hatte.

In der nun folgenden Amtsperiode wird Barton einige interne Initiativen vorantreiben und das Geschäftsmodell von McKinsey weiterentwickeln. Bisher konnte die marktführende Strategieberatung immer wieder mit neuartigen Ansätzen (z.B. McKinsey Capability Center, Implementation Practice, McKinsey Digital Labs, Lumics) beweisen, dass man frühzeitig auch in eigener Sache aktiv wird und zur Veränderung bereit ist. Wie auch immer Strategieberatung 2.0 in der Zukunft aussehen wird, McKinsey wird sicherlich einige bedeutende Innovationen beitragen.

 

“There was a lot of push on our organizing model, how can we make it ready for the next generation. […] We need to be able to move faster. If the world is moving faster, how do we align ourselves to change and to allocating resources to new initiatives?”

Dominic Barton nach erfolgreicher Wiederwahl