Integriertes Geschäft und zusätzliche Investitionen: Deloitte etabliert eine integrierte EMEA-Region

Deloitte wird mit Wirkung zum 1. Juni 2026 eine integrierte Region für Europa, den Nahen Osten und Afrika („EMEA“) formen, die aus 16 teilnehmenden Ländergesellschaften bestehen wird. Jede Ländergesellschaft bleibt dabei weiterhin für die in ihrem jeweiligen Markt erbrachten Leistungen verantwortlich. Zugleich entsteht eine Geschäftseinheit mit rund 6.000 Partnerinnen und Partnern sowie insgesamt 132.000 Professionals; der ausgewiesene Umsatz liegt bei 20 Mrd. €.

Die Intention hinter diesem Schritt ist es, den EMEA-Markt durch eine gemeinsame strategische Ausrichtung der teilnehmenden Gesellschaften künftig in noch größerem Maßstab bedienen zu können: Deloitte EMEA wird gemeinsame Prioritäten beschleunigen – durch regionale Investitionen in Innovation, Technologieplattformen und Talententwicklung. In den kommenden vier Jahren erwartet Deloitte EMEA, mehr als 1,5 Mrd. € an zusätzlichen Investitionen in Bereiche wie Generative KI (GenAI), Sovereign-Cloud-Fähigkeiten, branchenspezifische Lösungen sowie Technologien bereitzustellen, die Kunden dabei unterstützen, sich in sich rasch wandelnden Märkten zu orientieren.

Geleitet wird Deloitte EMEA von Richard Houston, derzeit CEO von Deloitte Nord- und Südeuropa sowie Deloitte UK, der als CEO fungieren wird. Volker Krug, CEO von Deloitte Deutschland, übernimmt die Rolle des stellvertretenden CEO. Der aktuelle CEO von Deloitte Zentraleuropa, Sami Rahal, wird den Vorsitz (Chair) übernehmen, und Liesbeth Mol, derzeit Chair von Deloitte Nord- und Südeuropa, wird stellvertretende Chair.

Richard Houston, neuer CEO von Deloitte EMEA © Deloitte

Richard Houston erklärte: „Deloitte EMEA stärkt auf einzigartige Weise unsere Fähigkeit, grenzüberschreitend in großem Maßstab zu investieren, um Innovation in den Bereichen zu beschleunigen, die für unsere Kunden am wichtigsten sind. Es baut auf unseren marktführenden lokalen Partnerschaften auf und unterstützt zugleich die Zusammenarbeit auf regionaler Ebene.“

Volker Krug, stellvertretender CEO von Deloitte EMEA © Deloitte

Volker Krug ergänzte: „Eine stärkere Ausrichtung innerhalb der EMEA-Region ermöglicht es uns, unsere Fähigkeiten zu skalieren, Expertise effizient zu teilen und noch mehr Wert für unsere Kunden, unsere Mitarbeitenden und die Märkte, in denen wir tätig sind, zu liefern.“

Joe Ucuzoglu, Global CEO von Deloitte, fügte hinzu: „Heute ist ein historischer Moment für Deloitte. Die EMEA-Region bildet einen entscheidenden Bestandteil der globalen Wirtschaft – Heimat vieler der einflussreichsten Unternehmen der Welt und ein Schlüsselmarkt für multinationale Konzerne mit Hauptsitz überall auf der Welt. Unsere Kunden erwarten führende Expertise – unabhängig davon, wo sie angesiedelt ist – sowie eine nahtlose, grenzüberschreitende und technologisch gestützte Leistungserbringung in hohem Tempo. Die Schaffung von Deloitte EMEA wird unsere Fähigkeit stärken, den weltweit führenden Unternehmen die bestmöglichen Fähigkeiten bereitzustellen.“

Die Etablierung von Deloitte EMEA baut auf mehreren Jahren vertiefter Zusammenarbeit in der Region auf – einschließlich gemeinsamer regionaler Investitionsinitiativen in Bereichen wie Transformation im Banking, Energiewende und M&A-Kompetenzen.

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